Jetzt sanieren! – Sanierungsgebiet „Ortskern Malberg“

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Jetzt sanieren! – Sanierungsgebiet „Ortskern Malberg“

Planen Sie in Kürze die Durchführung von Modernisierungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen an Ihrem Gebäude? Gemäß der Vorgabe des Landes Rheinland-Pfalz soll das Sanierungsverfahren „Ortskern Malberg“ in Kürze abgeschlossen werden. Falls Sie also noch Fördergelder für private Moderniserungsmaßnahmen erhalten wollen, sollten Sie sich umgehend mit uns in Verbindung setzen.
Ortsbürgermeister Wolfgang Rütz, Telefon: 06563/2899, E-Mail: buergermeister@malberg-eifel.de
Verbandsgemeindeverwaltung Bitburger-Land, Verwaltungsstelle Kyllburg
Herr Norbert Breuer, Telefon: 06561-664130, E-Mail: norbert.breuer@bitburgerland.de

Im Jahre 2006 wurde das Sanierungsgebiet „Ortskern Malberg“ förmlich festgelegt. In den vergangenen 10 Jahren wurden vom Land Rheinland-Pfalz zur Finanzierung der Ortskernsanierung insgesamt 1,715 Mio. Euro an Fördergeldern bewilligt. Bei einem Fördersatz von 80 v.H. setzt dies förderfähige Ausgaben in Höhe von über 2,14 Mio. Euro voraus.
Mit diesem Geld wurden im zentralen Ortskern mit der Sanierung des Kirchplatzes, des Bereiches Am Neidenbach und der Schlossstraße bisher drei große öffentliche Maßnahmen durchgeführt. Es wurden aber auch eine große Zahl Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen privater Gebäude finanziell unterstützt. Einige leer stehende Gebäude konnten damit saniert und anschließend wieder als Wohnhäuser oder zu gewerblichen Zwecken genutzt werden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat für das Jahr 2015 eine abschließende Zuwendung in Höhe von 500.000 Euro bewilligt. Dabei wurde der Ortsgemeinde aufgetragen, dass Sanierungsverfahren „Ortskern Malberg“ alsbald abzuschließen.

Die städtebauliche Sanierung setzt sich aus verschiedenen Einzelmaßnahmen zusammen. Neben der Durchführung öffentlicher Maßnahmen durch die Ortsgemeinde fördert die Ortsgemeinde Malberg auch Modernisierungsmaßnahmen in privater Trägerschaft. Die Regelförderung beträgt bei einem Höchstbetrag von 20.500 Euro 20 v.H. der förderfähigen Kosten. Bei Gebäuden von besonderer geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung kann die Förderquote auf bis zu 30 v.H. erhöht werden. In diesen Fällen beträgt der Höchstbetrag des Zuschusses 40.000 Euro.
Bisher wurden für 23 private Maßnahmen Modernisierungsverträge mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,87 Mio. Euro abgeschlossen. Die Höhe der hierfür bewilligten Fördergelder beläuft sich auf rund 423.000 Euro. 18 private Modernisierungsmaßnahmen wurden bereits beendet und abgerechnet.

Gefördert werden nur Vorhaben, mit deren Ausführung bei der Antragstellung noch nicht begonnen wurde. Förderfähig sind bauliche Maßnahmen an Gebäuden bzw. Wohnungen im Sanierungsgebiet, die der Instandsetzung und Modernisierung der Bausubstanz dienen. Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sind zum Beispiel:

  • Schaffung von neuem Wohnraum
  • Sicherung bestehender und Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Verbesserung des Grundrisses von Gebäuden oder Zuschnittes von Wohnungen
  • Beseitigung von Schäden an Böden, Decken und Mauerwerk
  • Erneuerung des Außenputzes sowie Außenanstriches
  • Schaffung, Erneuerung oder Verbesserung von Leitungen und Anschlüssen der Ver- und Entsorgung, der Einbau einer Heizung, eines Badezimmers u.ä.
  • Verbesserung des Wärme- und Schallschutzes
  • Erneuerung und Verbesserung von Türen, Fenstern oder Toren
  • Erneuerung und Verbesserung der Dachkonstruktion und Dacheindeckung
  • Schaffung von Stellplätzen
  • Schaffung neuer befestigter oder unbefestigter Freiflächen (einschl. Begrünung)

Nicht gefördert werden reine Unterhaltungsmaßnahmen.

Sanieren Sie jetzt!