Kirche und Pfarrei

Geschichte

Im Jahre 1804 erhielt Malberg seinen ersten Pfarrer. Das Gotteshaus der Gemeinde war armselig und klein. Im Jahre 1896 wurde mit den Schlossbewohnern ein Vertrag geschlossen in dem der Gemeinde Malberg die Mitbenutzung der Schlosskapelle zugestanden wurde. Die alte Kirche wurde veräußert und in ein Ökonomiegebäude umgebaut. Die ursprüngliche Bestimmung des Gebäudes war aber immer erkennbar. Seit dem Jahre 2000 ist sie im Besitz von Herrn Alois Keppers, der sie renoviert hat und als Denkmal erhalten will.

Weil auch die Schlosskirche zu klein war, wurde sie im Jahre 1826 um die Hälfte verlängert. Aber im Laufe der Zeit erwies sich auch die Verlängerung als nicht ausreichend. Nochmals vergrößert werden konnte sie nicht und so beschloss im Jahre 1905 der Kirchenvorstand den Bau einer neuen Kirche. Anfang März lag die Genehmigung der Königlichen Regierung Trier vor. Am Ende des Monats machte der Ortspfarrer Herr Alois Wagner unter großer Beteiligung der Bevölkerung den ersten Spatenstich.

Die Schlosskirche wurde vor einigen Jahren renoviert. Sie wird kulturell genutzt (Ausstellungen, Konzerte pp.). Außerdem dient sie mit ihrem malerischen Ambiente als Standesamt der Verbandsgemeinde Kyllburg.

Die feierliche Grundsteinlegung für die neue Pfarrkirche war am 19. Mai 1905 und schon am 1. Oktober des darauf folgenden Jahres erfolgte die feierliche Benediction. Die Kirche konnte bezogen und genutzt werden. Sie ist dem hl. Quirinus als erstem und den hl. Firminus und Ferredus geweiht.
Das Fest des Kirchenpatrons wird am 1. Sonntag im Mai hochfeierlich begangen.
Am 14. Juni 1909 erhielt die Pfarrkirche St. Quirinus ihre endgültige Weihe durch Bischof Dr. Michael Felix Korum von Trier.

Pfarrer in Malberg seit 1804

1804 – 1807 Gerhard Spoo
1807 – 1809 Jonas Kalbusch
1809 – 1813 Johann Wilhelm Casel
1813 – 1835 Johann Peter Breuer
1836 – 1841 Matthias Georg Schneider
1841 – 1848 Aloys Wagner
1848 – 1852 Nikolaus Theis
1853 – 1862 Philipp Johann Stedem
1862 – 1869 Karl Josef Frank
1869 – 1894 Johann Meinen
1894 – 1900 Johann Josef Kilburg
1900 – 1907 August Wagner
1907 – 1937 Karl-Peter Heidger
1937 – 1963 Rudolf Volk
1963 – 1970 Josef Ohlig
1971 – 1984 Martin Kandels
1984 – 2002 Hermann-Josef Hellinghausen
seit 2002 Klaus Bender